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Chronik

Freiwillige Feuerwehr

 

Die Freiwillige Feuerwehr Schlottenhof im Jubiläumsjahr 2004

 

(von links)1. Reihe: Ehrenmitglied (EM) Hans Hecht, EM Helmut Benker, Schriftführer Roland Nürnberger, EM Werner Popp, 1. Vorstand Karl Fürbringer, 1. Kommandant Bernd Kastner, 2. Kommandant Steffen Fabian, Kassier Willi Voit

 

2. Reihe: EM Fritz Scherer, EM Helmut Popp. EM Rudolf Frank, Dieter Lange, Markus Schricker, Manuel Betzl, Philipp Legat

 

3. Reihe: Patrik Franza, Dominik Fischer, Richard Fischer, EM Manfred Hollering, Holger Fabian, Günter Robel, Jürgen Straubinger, Christian Keßler, Udo Legat

 

4. und 5. Reihe: Stefan Rabitzer, Hans-Jürgen Kubenka, Michael Prell, Reiner Gläßel, Thomas Rüger, Patrick Polster, Felix Scharnagl, 2. Vorstand Siegfried Legat, Stefan Hild, Richard Donath, Roman Zeitler, Patrick Wetzel, Joachim Rabitzer

 

 

Am 07. Dezember 1879 wurde mit der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Schlottenhof die bis dahin bestehende Pflichtfeuerwehr abgelöst.

 

Die Gründungsmitglieder

 

Bauer Matthias Blechschmidt Christoph (Vorstand) Bauernfeind Johann
Elbel Christoph Elbel August Frank Georg
Fürbringer Johann Fürbringer Georg Gläßel Martin
Geyer Bernhard Höreth Johann Meyer Friedrich
Nürnberger Martin Pöhlmann Lorenz Seltmann Karl (Hauptmann)
Seltmann Friedrich Schönauer Heinrich Sack Georg
Seifert Adam Schmidt Georg

Sommerer Ernst

(Vorstand)

Weiß Christoph Höreth Matthias Gläßel Johann
Schönauer Karl Seidel Johann Achtziger Adam
Hofmann Nikol Zuber Josef  

 

Zum Vorstand wählte man den militärisch vorgebildeten Werkführer Ernst Sommerer (genannt "Feldwebel"), zum Hauptmann (entspricht dem heutigen Kommandant) Karl Seltmann.

 

Fortgesetzt wurde die Aufbauarbeit mit Vorstand Karl Auvera.

 

Urkunde

 

Für eine größere Ansicht klicken Sie bitte hier, oder auf das Bild.

Bei einem Brand im Ortsbereich am 6. Januar 1883 konnte die neuorganisierte Wehr ihre erste Bewährungsprobe ablegen. Man wünschte sich eine größere, vierräderige Spritze.

 

Bei der vorhandenen zweiräderigen "müssen ja doch mehrere Personen den Kasten mit aller Kraft festhalten, wenn er nicht nach allen Seiten beim Druck weggeschleudert werden soll und erfordert das Abprotzen auch eine ziemliche Zeit, abgesehen davon, dass das Ziehen der Spritze durch die Mannschaften bei fernen Bränden nicht selten Differenzen veranlasst".

 

Als besondere Ehre empfand man es, in den unter allerhöchsten Protektorat Seiner könig- lichen Hoheit, des Prinzregenten Luitpold von Bayern, stehenden Bayerischen Feuerwehr- Verband aufgenommen zu werden.

 

Als erste Ehrenmitglieder sind erwähnt:

 

Alfred Zimmermann Rittergutsbesitzer
Johann Blechschmidt  
Hermann Sticht Lehrer

 

Der rührige Gemeindeschreiber, Lehrer Fugmann, wurde nicht müde, immer wieder Eingaben zu machen und Gesuche zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr an die Regierung und an

 

das Bezirksamt zu richten. Am 14. Januar 1884 bat er den Kreisfonds um Unterstützung und umschrieb so die Notlage der Gemeinde:

 

"Obgleich die kleine Gemeinde Schlottenhof zu den ärmsten Gemeinden zählt, jährlich zwischen 200 und 300 Prozent Umlage bisher bezahlen mußte und die Ausgaben für die Zukunft sich noch höher gestalten, namentlich weil ein zweiter Unglücklicher aus der hiesigen Gemeinde in die Kreisirrenanstalt verbracht werden mußte, so hat sie für die erst seit einigen Jahren bestehende freiwillige Feuerwehr in den letzten 4 Jahren die Summe von 360 Mark 71 Pfennigen aus eigenen Mitteln laut Rechnung verausgabt, ein Betrag, der für die äußerst ärmlichen Verhältnisse dahier zu groß erscheint, jedoch Zeugnis für den guten Willen der Ortsbewohner für den wichtigen Zweck ablegt. Außerdem schuldet die Feuerwehr für Helme und Gurte noch die Summe von 60 Mark an die Handwerker in Arzberg.

 

Bei den Bränden am 12. Juni 1885 auf der Kieselmühle, 1892 in Oschwitz, wo vier Bauernhöfe eingeäschert wurden und ein Schlottenhofer sich beim Einsatz verletzte, bei einem Brand im Ort und bei einem ausgedehnten Waldbrand im Kohlwald 1893 sowie bei einem Schadenfeuer 1895 in Seußen war die Schlottenhofer Wehr treu und brav zur Stelle.

 

Das zweirädrige Spritzchen

 

Spritzchen

 

Im Jahre 1890 gehörten der Wehr 60 aktive Mitglieder an. Unter Schloßverwalter Joseph Eckstein, der als Hauptmann von 1894 bis zu seinem Wegzug im Jahre 1917 tätig war, wurden eine Schubleiter und 1896 eine Handdruckspritze der Firma Paul Ludwig in Bayreuth angeschafft. Für den Transport der pferdebespannten vierrädrigen Spritze vereinbarte man mit dem Gutsbesitzer Zimmermann, dass er bei Nacht 15 Mark, bei Tag 10 Mark je Einsatz erhielt.

 

Nach dem 1. Weltkrieg traten Malermeister Gustav Hoffmann als Vorstand und Schreinermeister Christoph Geyer als Kommandant an die Spitze der Wehr. 1925 zählte man 106 aktive Mitglieder. Um mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten, wagte man den Ankauf einer "800-Liter-Bachert-Motor-Spritze", die 1929 der Wehr übergeben wurde (Anschaffungskosten 5.600 Reichsmark). Diese Spritze wurde während eines Einsatzes am 20. April 1945 beim Dorfteich von einem amerikanischen Panzer zusammengefahren.

 

1938 wurden die Feuerwehren zu technischen Hilfsorganisationen der Ortspolizeiverwaltungen erklärt. Beim Kreisentscheid 1939 belegte die Schlottenhofer Wehr den 1. Platz im Landkreis Wunsiedel und sollte eine Prämie von 250 Mark erhalten. Durch einen Einspruch - acht Wochen später - fiel diese Auszeichnung Kirchenlamitz zu. Kommandant zu dieser Zeit war der 1954 zum Ehrenkommandanten erhannte Max Kurzmann.

 

Nach dem Zusammenbruch 1945 mußte man zunächst auf die alte Handdruckspritze von 1896 zurückgreifen. Bürgermeister Hans Beyer bewerkstelligte eine Neuorganisation der Wehr. Kommandant wurde Alois Scherer. 1947 erfolgte die Anschaffung von zwei Motorspritzen auf Anhänger. Von 1949 bis 1954 wurde die Wehr von Kommandant Herbert Mauga geführt.

 

Am 16.09.1954 begann die Amtszeit von Georg Fürbringer als Kommandant.

Als Krönung seiner zwölfjährigen Amtszeit als Bürgermeister konnte Karl Sattler am 30. April 1960 seiner Wehr ein neues Gerätehaus übergeben.

 

Bürgermeister Hans Weidmann setzte sich dafür ein, dass die Wehr im Sommer 1964 ein leistungsstarkes Löschfahrzeug (LF 8) erhielt.

 

60FaWeihe

 

1964 fand das erste Gartenfest der Feuerwehr statt. Im Jahre 1969 war das erste Fest auf dem heutigen Festplatz. Dazu wurde eine Zeltüberdachung angeschafft. Bis heute sprechen die "alten" Schlottenhofer von dieser Konstruktion noch als "Treibhauszelt". 1973 erhielt der Ortsteil Schacht einen unterirdischen Löschwasserbehälter. Bis zu dieser Zeit bestand in Schacht eine eigene, der Schlottenhofer Wehr unterstellte Löschgruppe.

 

Ab dem Jahre 1974 wurde im Ernstfall die Sirene per Funk ausgelöst und das Fahrzeug mit Funk ausgestattet - 7 000 DM kostete der Gemeinde Schlottenhof die Aufrüstung. Seit dieser Zeit sind wir im Funkverkehr: "Florian Schlottenhof 43/1". Im gleichen Jahr wurde erstmals das Gartenfest gemeinsam mit dem Gesangverein Erheiterung durchgeführt.

 

Bei einer Kommandanten-Tagung mahnte KBM Fuchs: "Die Fahrer von Feuerwehrfahrzeugen sollten weniger trinken". Zuviel getrunken hatte auch die Festkapelle und drohte mit Spielabbruch, wenn sie nicht noch einen halben Gockel bekämen.

 

Unter der unermüdlichen Leitung von Georg Fürbringer wurde nach einer Vielzahl kleinerer Erweiterungsbauten 1976 in Eigenleistung für 15 000 DM ein Zeltbau erstellt. Dazu führte Herbert Brecht kostenlos sämtliche Planungsarbeiten aus.

 

Im Jahre 1977 bangte man um die Zukunft der Wehr, nachdem die Gemeinde Schlottenhof zur Stadt Arzberg eingemeindet wird.

 

Versammlungen fanden nunmehr in dem gemeinsam mit dem Gesangverein genutzten Raum im Gemeindehaus statt.

 

Würdig feierte man im Jahre 1979 das 100-jährige Bestehen. Bereits 1980 folgte das nächste Großereignis, die Fahnenweihe. Die guten Beziehungen zur FFW Seußen wurden mit der Benennung zum Patenverein vertieft.

 

Versammlungen fanden nunmehr in dem gemeinsam mit dem Gesangverein genutzten Raum im Gemeindehaus statt.

 

Würdig feierte man im Jahre 1979 das 100-jährige Bestehen. Bereits 1980 folgte das nächste Großereignis, die Fahnenweihe. Die guten Beziehungen zur FFW Seußen wurden mit der Benennung zum Patenverein vertieft.

 

Zusammen mit der Fahnenpatin Heike Neid- hardt schmückten eine Reihe hübscher junger Fahnenbegleiterinnen das festliche Bild.

 

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Aus diesem Kontakt entstand die kurz danach gegründete Damengruppe der Schlottenhofer Wehr.

 

Am 06.01.1980 löste Karl Fürbringer seinen Vater Georg Fürbringer aus dem Amt des Kommandaten ab.

 

Die Verbindung zu unserem Patenverein Seußen wird seit 1981 mit einem jährlichen Pokalschafkopf vertieft. Leider hat Schlottenhof dabei sehr häufig Niederlagen einstecken müssen.

 

Kontakte über die Familie Küß führten die Schlottenhofer Feuerwehrer zu unvergesslichen Ausflügen 1981 zum Fliegerhorst Fürstenfeldbruck und 1982 nach St. Peter-Ording.

 

1982 wurde das bisherige Gartenfest offiziell umbenannt in "Schlottenhofer Heimat- und Kinderfest". Gleichzeitig fand erstmals zusammen mit Pfarrer Krewin ein Altennachmittag statt.

 

Sozusagen als Gegenpol wurde die Jugenarbeit verstärkt und erstmalig in Oberfranken mit einer Beteiligung von sechs Schlottenhofer Jugendfeuerwehr-Männern die Jugendleistungsspange der Dt. Jugendfeuerwehr abgelegt. Im gleichen Jahr erhielt Heinrich Küß vom Bundesrats- präsidenten das Dt. Feuerwehr-Abzeichen in Silber.

 

Im Jahre 1984 kamen die Feuerwehrer aus St. Peter-Ording zu einem Gegenbesuch. Mit einem alljährlichen Starkbierfest wurden die gesellschaftlichen Aktivitäten erweitert.

 

1988 fertigte man in Eigenleistung einen Holzfußboden für das Festzelt.

 

Zum 15.07.1989 waren Georg Fürbringer und Heinrich Küß 50 Jahre für die Schlottenhofer Feuerwehr tätig

 

Mit zahlreichen Einsatzstunden wurden die Übersiedler aus der ehemaligen DDR mit dem Nötigsten versorgt.

 

Millimeterarbeit - die wundersame Vergrößerung eines Geräte- hauses

 

so schrieb die Presse:

 

...die weithin bekannte schlitzohrige Beharrlichkeit des Feuerwehr- Vorsitzenden Georg Fürbringer sorgten für das rechte Maß der Dinge. Mit dem “Schlottenhofer Meter” gemessen...

 

Tatsache war: Nach den Vorschriften war das alte Feuerwehrhaus zu klein. Nach 25 Jahren hatte das alte Fahrzeug (LF8) aufgrund technischer Mängel ausgedient. Stolz konnte der Arzberger Bürgermeister Georg Kilian am 14.02.1990 das neue Löschfahrzeug LF8 an die Wehr übergeben. Am 23.06.1990 folgte die feierliche Fahrzeugweihe mit einem Tag der offenen Tür. Nachdem das Fahrzeug mit Atemschutz ausgerüstet wurde, begann ab diesem Zeitpunkt Aufbau und Ausbildung einer Atemschutz-Einheit.

 

Zur Unterbringung des Fahrzeuges war ein Anbau am Gerätehaus erforderlich. Nach den geltenden Vorschriften war das Gerätehaus zu klein und der Stadt Arzberg wurde die Verpflichtung zum Bau eines neuen Gerätehauses auferlegt. Die Presse hatte dies wohl etwas missverstanden und lieferte sensationelle Schlagzeilen.

 

Auto messen

 

weiter schrieb die Presse:

 

Nachdem die Entscheidung zur Anschaffung des Schlottenhofer Feuerwehrautos gefallen ist, traut sich der Kilian Schorsch wieder öfters nach Schlottenhof.

 

Neues Auto

 

Bis zum Jahre 1990 wurden die Schlottenhofer Bürger bei der Alarmierung der Feuerwehr über die Sirene oft aus dem Schlaf geschreckt. Nun wurden alle aktiven Feuerwehrer nach und nach mit Funkweckern versorgt. Bei Einsätzen erfolgte nun die Alarmierung per Funk an die einzelnen Feuerwehrleute mit einer Durchsage über Lage und Einsatzobjekt.

 

Im Jahre 1990 wurde eine Partnerschaft mit der FFW Seiffen aus dem sächsischen Erzgebirge und 1992 mit der Thüringer FFW Gernewitz begründet. Zahlreiche Besuche und Gegenbesuche vertieften die Freundschaft.

 

Daneben fand man auch noch Zeit 1990 eine Fussballgruppe zu gründen.

 

Der Wiedereintritt in den Feuerwehrverband erfolgte 1993.

1996 bekam die Wehr von der Stadt Arzberg im ehemaligen Gemeindehaus einen Schulungs- und Sitzungsraum mit Küche und Lagerräumen zur Verfügung gestellt.

 

Zur Förderung der Kameradschaft wird seit 1997 wieder ein jährlicher Fasching veranstaltet.

 

Das seit 1974 gemeinsam mit dem Gesangverein ausgerichtete Heimat- und Kinderfest mit anschließendem Seniorennachmittag wird seit 1998 von der Wehr alleine durchgeführt.

 

Kurz nach der Grundsteinlegung für das neue Gerätehaus im Oktober 1999 verstarb der 1. Vorstand und Ehrenkommandant Georg Fürbringer. Über 60 Jahre seines Lebens hat er in den Dienst der Allgemeinheit gestellt. Unter seiner Leitung und Schaffenskraft entstanden sämtliche Gebäude auf unserem Festplatz. 36 Jahre leitete er als 1. Kommandant die Wehr und hatte hohen Anteil am Wiederaufbau der FFW Schlottenhof nach dem 2. Weltkrieg.

 

Durch die Initiative von Dieter Lange wird seit 1999 jährlich das Geschehen in einer Vereinszeitung dokumentiert.

 

FFHaus

 

In einem gemeinsamen Gebäude mit der FFW Arzberg erhielt die Wehr ein neues Gerätehaus. Am 04.05.2001 erfolgte die feierliche Einweihung. Von nun an sind am Gerätehaus bei Übungen oder Einsätzen auch Waschbecken, Toiletten, beheizte Räume und ausreichend Platz vorhanden.

 

Den beim Terroranschlag in New York eingesetzten Feuerwehrkameraden wurde ein Deutsch- landaufenthalt mit Spenden finanziert. Daran beteiligte sich unsere Wehr und begrüßte die amerikanischen Kollegen am 27.02.2002 in Bad Tölz.

 

Zur Förderung der Jugendgruppe wurde 2002 mit Eigenleistung im ehemaligen Gemeindehaus ein Jugendraum ausgebaut.

 

Von den Dienstgraden des Kreises stammt die Feststellung:

„Keine Feuerwehr hat einen so großen Immobilienbestand als Schlottenhof:

  • ein Festgelände mit eigenem Zelt und mehreren Bauten
  • das alte Feuerwehrhaus als Lagerraum
  • Übungsraum, Jugendraum und Küche im alten Gemeindehaus
  • das neue Feuerwehrgerätehaus“

 

Seit dem 06.01.2003 werden die 28 Aktiven der Wehr von Kommandant Bernd Kastner geführt. Karl Fürbringer war 23 Jahre Kommandant und ist weiterhin 1. Vorstand der Wehr. Unter seiner Kommandantenzeit wurde die Qualifikation der Aktiven durch Lehrgänge, Leistungsprüfungen, Ausbildungen in technischer Hilfeleistung, Atemschutz und Jugendarbeit auf ein sehr hohes Niveau gebracht. Zusätzlich hat Karl Fürbringer seit 01.10.1986 als Kreisbrandmeister und seit 1990 als Schiedsrichter weitere Führungsaufgaben übernommen.

 

Im Dezember 2003 hat unser Kassier Willi Voit mit der Präsentation der Wehr im Internet begonnen. Sie finden die laufend aktualisierten Informationen unter

 

http://home.vrweb.de/ffw-schlottenhof

 

In den letzten Jahren wurde die Wehr zu durchschnittlich zwei Brandeinsätzen im Jahr alarmiert. Jährlich steigen die Einsätze für technische Hilfeleistung wie Verkehrsunfälle, Hochwasser, Sturmschäden, Ölspuren usw. und haben im Jahr 2003 den Höchstwert von 18 Alarmierungen erreicht.

 

Wir erinnern auszugsweise an einige größere Einsätze in den letzten Jahren:

 

  • 09.11.2002 zur Kirchweih - Brandeinsatz Scheunenbrand Schacht
  • 07.07.2001 Großbrand Fischern
  • 26.11.1995 Großbrand am landwirtschaftl. Anwesen Wastlbauer
  • 11.02.1992 Brand Kammermühle
  • 01.11.1999 Hochwasser
  • 01.09.1977 Hochwasser mit Überflutung der Innenstadt von Arzberg

 

Neben der Verpflichtung für Feuerschutz und technischer Hilfe gestaltet die Wehr mit dem jährlichen Heimat- und Kinderfest einen gesellschaftlichen Mittelpunkt für Schlottenhof und Umgebung. Das Fest beginnt am Samstag. Am Sonntag wird es fortgesetzt durch Früh- schoppen mit Tombola, Festzug und Kinderspiele. Traditionell wird im Festzug ein Kind als Schlottenhofer „Brunnenwastl“ verkleidet und erhält einen Ehrenplatz auf dem Festwagen. Am Montag gibt es Spanferkel und der Dienstag ist als Abschluss den Senioren gewidmet.

 

So wird die Freiwillige Feuerwehr Schlottenhof auch in der heutigen Zeit, wo Idealisten für selbstlose Aufgaben des Gemeinwohls immer weniger werden, unter ihrem Leitspruch

 

Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr

 

die ganze Kraft dafür einsetzen, ihre Tradition soweit als möglich in der Zukunft fortzusetzen.

 

Vorstandschaft

 

Die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Schlottenhof im Jubiläumsjahr 2004

 

(von links) vordere Reihe: Ehrenmitglied (EM) und Revisor Helmut Benker, Schriftführer Roland Nürnberger, EM und Beisitzer Werner Popp,

1. Vorstand Karl Fürbringer, 1. Kommandant Bernd Kastner, Revisor Markus Schricker, Kassier Willi Voit

 

hintere Reihe: 2. Vorstand Oberlöschmeister Siegfried Legat, Lösch- meister Stefan Hild, Beisitzer Richard Donath, 2. Kommandant Steffen Fabian, Oberlöschmeister Dieter Lange

 

Vorstände und Kommandanten unserer Wehr

 

Die chronologischen Aufzeichnungen weisen Lücken und Widersprüche auf. Nach unseren Recherchen ergibt sich folgende etwas unvollständige Chronologie:

 

von - bis Vorstand
1879 Ernst Sommerer und Blechschmidt Christoph
anschließend Karl Auvera
ab 1913 Georg Müller
nach dem 1. Weltkrieg  
  Gustav Hofmann
  Karl Küspert
  Wolfgang Kanutschky
1953 - 1954 Herbert Mauga
1954 - 1960 Hans Reuß
1960 - 1975 Max Hummel
1975 - 1999 Georg Fürbringer
seit 2000 Karl Fürbringer

 

von - bis Kommandant
1879

Karl Seltmann

(1. Hauptmann)

1894 - 1917

Joseph Eckstein

 

August Schöffel

bis 15.03.1937

Christoph Geyer

1939

Max Kurzmann

 

Paul Löffler

 

Paul Weiß

1946 - 1949

Alois Scherer

1949 - 1954

Herbert Mauga

1954 - 1980

Georg Fürbringer

1980 - 2003

Karl Fürbringer

seit 2003

Bernd Kastner

 

Wir gedenken unserer verstorbenen Kameraden in Dankbarkeit und Anerkennung

 

Gedenken Georg

 

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